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Aus design@garten wird DESIGA®

Wir sind stolz darauf, diesen mutigen Schritt gegangen zu sein: Wir haben uns umbenannt. Nach einem langen Prozess und der Auslotung vieler Details freuen wir uns darüber, Ihnen unseren neuen Markennamen vorstellen zu dürfen.

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Der Klappdeckel mit zwei Gasdruckfedern – warum die Box ohne Schloss sturmsicher ist

Ein Schlossbeschlag wäre für eine Gartenbox die naheliegende Lösung, um den Deckel im Wind geschlossen zu halten. Wir haben uns bewusst gegen Schlösser entschieden – und stattdessen für ein System, das in der Bedienung deutlich angenehmer ist und gleichzeitig dieselbe Sturmsicherheit liefert: zwei integrierte Gasdruckfedern, die als Paar arbeiten.

Wie die beiden Gasdruckfedern zusammenarbeiten

Im Innenraum des Korpus, an der Rückseite des Deckels, sitzen serienmäßig zwei Gasdruckfedern – jeweils im linken und im rechten Drittel des Deckels. Wir verbauen sie paarweise, damit die Hebelkräfte symmetrisch verteilt werden und der Deckel über die gesamte Breite gleichmäßig geführt wird. Beide Federn erfüllen gemeinsam zwei Aufgaben.

Beim Öffnen unterstützen sie das Anheben des Deckels. Ein 13 mm HPL-Deckel ist materialbedingt schwer – bei maximaler Standardbreite von 195 cm wiegt er rund 20 bis 25 kg. Ohne Unterstützung wäre das Öffnen mit einer Hand kaum möglich, vor allem nicht aus einer ergonomischen Position. Die beiden Gasdruckfedern nehmen diesen Großteil der Last ab. Der Deckel öffnet sich angenehm leicht; in der oberen Position bleibt er von selbst stehen, ohne festgehalten werden zu müssen.

Beim Schließen kehrt die Wirkrichtung um. In den ersten Zentimetern der Schließbewegung wirken die Federn noch nach oben – sie verhindern, dass der Deckel ungebremst zufällt. In den letzten rund 10 cm der Schließbewegung dreht sich der Hebel: Die Gasdruckkraft wirkt jetzt nicht mehr nach oben, sondern nach unten. Aus Unterstützung wird Zug. Der Deckel wird in diesem Schluss spürbar schwerer und aktiv in die Schließposition gezogen. Genau dieser Schluss-Zug erzeugt die Vorspannung, die die Box sturmsicher hält – nicht ein klassisches Schloss, sondern die gebündelte mechanische Zugkraft der beiden Federn in der Schluss-Phase.

Warum zwei Federn statt einer

Eine einzelne, kräftiger ausgelegte Gasdruckfeder wäre konstruktiv eine billigere Lösung – aber sie hätte zwei Nachteile. Sie würde die Kraft punktuell in der Mitte des Deckels einleiten und ihn an den Außenseiten verwinden. Und sie würde im Ausfall-Fall den Deckel sofort funktionsunfähig machen. Mit zwei Federn führen wir den Deckel symmetrisch über die gesamte Breite, halten die Bewegung gleichmäßig in der Spur und haben eine konstruktive Redundanz: Auch wenn eine Feder über die Jahre nachlässt, übernimmt die zweite zuverlässig.

Sturmsicherheit ohne Schloss

In der Praxis bedeutet das: Auch bei starkem Wind, bei sturmartigen Böen oder bei aufkommender Wetterlage bleibt der Deckel zuverlässig geschlossen. Es braucht den bewussten manuellen Druck nach oben, um die Vorspannung der beiden Federn zu überwinden – Wind allein erzeugt nicht genug Hebelwirkung, um die paarweise wirkende Gasdruckkraft zurückzudrücken.

Damit ist die Box in allen typischen Wetterlagen sturmsicher, ohne dass Sie einen Schlüssel hervorholen, ein Schloss bedienen oder die Box anders sichern müssten. Sie schließen den Deckel mit einer Hand – fertig.

Bedienkomfort im Alltag

Drei Eigenschaften prägen die Bedienung:

Einhand-Öffnung. Der Deckel lässt sich mit einer Hand öffnen, weil die beiden Gasdruckfedern gemeinsam die Materiallast übernehmen. Sie haben die zweite Hand frei, um Polster aufzunehmen, ein Kissen einzulegen oder das Pool-Equipment zu entnehmen.

Geöffnet bleibt geöffnet. Im aufrechten Zustand halten die Federn den Deckel offen. Sie müssen sich nicht darum kümmern, dass der Deckel zufallen könnte, während Sie beidhändig in der Box arbeiten.

Aktives Zuziehen am Ende. In den ersten Zentimetern der Schließbewegung dämpfen die Federn noch nach oben. In den letzten rund 10 cm dreht der Hebel und der Deckel wird aktiv in die Schließposition gezogen. Das ist bewusst kein „Soft-Close"-Effekt wie an einer Küchenschublade, sondern der Mechanismus, der für die Sturmsicherheit ohne Schloss sorgt: Der Deckel wird am Ende fest in seine Schließposition gezogen und bleibt auch bei starkem Wind geschlossen.

Optional abschließbar – vor allem im öffentlichen Raum sinnvoll

Wer eine zusätzliche Sicherung gegen unbefugten Zugriff wünscht, kann die Box auch in einer abschließbaren Variante bestellen. Wir verbauen dann ein zusätzliches Schloss am Deckel-Anschlag.

Sinnvoll ist diese Variante vor allem im öffentlichen oder halb-öffentlichen Raum: Hotels, Restaurants, Vereinsgelände, Schwimmbäder, Schulen, Kitas, Coworking-Außenflächen oder Mehrfamilienhäuser mit gemeinschaftlich genutzter Terrasse. Überall dort, wo die Box nicht ausschließlich im Zugriff der eigenen Haushaltsmitglieder steht, schafft das Schloss eine klare Zugriffskontrolle.

Im rein privaten Garten ist das Schloss in der Regel nicht nötig – die paarweise Gasdruckfeder-Sturmsicherheit reicht aus, der Deckel bleibt auch im Sturm verlässlich geschlossen.

Sondervariante: Elektrischer Antrieb für besonders tiefe Boxen

Bei Maßanfertigungen mit einer Tiefe von mehr als 80 cm ersetzen wir die beiden Gasdruckfedern durch einen elektrischen Linearantrieb. Das hat einen praktischen Grund: Ab einer bestimmten Tiefe und damit einem entsprechenden Deckel-Gewicht reichen auch zwei Gasdruckfedern mechanisch nicht mehr aus, um den Deckel zuverlässig und komfortabel zu bewegen. Der elektrische Antrieb übernimmt diese Aufgabe und erlaubt Box-Tiefen bis 120 cm.

Wie der elektrische Antrieb funktioniert: Per Knopfdruck öffnet und schließt sich der Deckel kontrolliert und gleichmäßig. Die Bewegung ist sanft, kein Ruck am Anfang oder Ende. Im geschlossenen Zustand verriegelt der Antrieb den Deckel automatisch – sturmsicher ohne zusätzliches Schloss.

Voraussetzungen am Aufstellort: Für die elektrische Variante ist ein bauseitiger Stromanschluss am Aufstellort erforderlich. Die Kabeldurchführung in die Box integrieren wir ab Werk an der gewünschten Position.

Auswirkung auf die Innenmaße: Der Antrieb beansprucht im Box-Inneren Platz. Bei der elektrischen Variante verringert sich die lichte Innenbreite um rund 25 cm gegenüber der Außenbreite (statt nur 3 cm bei der Gasdruckfeder-Standardvariante). Tiefe und Höhe bleiben unverändert. Bei der Planung einer großen Box mit elektrischer Variante diesen Abzug einkalkulieren.

Wartung der Gasdruckfedern

Die Gasdruckfedern sind wartungsarme Bauteile. Über die typische Lebensdauer einer Box (15 bis 25 Jahre) erfüllen sie ihre Funktion in der Regel ohne Eingriff. Wenn doch einmal eine Erneuerung nötig wird, sind sie als Ersatzteil verfügbar und können in unter 15 Minuten getauscht werden – je Feder einzeln, ohne dass dafür der Deckel demontiert werden müsste.

Praxis-Erfahrung: Aus über 2.000 realisierten Projekten kennen wir Gasdruckfedern, die seit über 10 Jahren im Einsatz sind und ohne nachlassende Funktion arbeiten. Bei seltenen Ausfällen ist der Service-Aufwand minimal – und durch die paarweise Anordnung bleibt die Box bedienbar, bis das Ersatzteil eintrifft.

Was bedeutet das für Sie?

Sie bekommen einen Deckel, der sich im Alltag wie ein hochwertiges Möbel anfühlt: leicht zu öffnen, stabil im geöffneten Zustand, mit sattem Schluss, sturmsicher ohne Schloss. Die paarweise verbauten Gasdruckfedern sind ein konstruktives Detail, das den entscheidenden Unterschied zwischen einer einfachen Box und einer Premium-Box mit echter Alltagstauglichkeit ausmacht.