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Aus design@garten wird DESIGA®

Wir sind stolz darauf, diesen mutigen Schritt gegangen zu sein: Wir haben uns umbenannt. Nach einem langen Prozess und der Auslotung vieler Details freuen wir uns darüber, Ihnen unseren neuen Markennamen vorstellen zu dürfen.

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Fundament und Einfassung: Die technische Basis für Ihr Gartenhaus

Die fachgerechte Erstellung des Fundaments ist die wichtigste Voraussetzung für die Montage und die langfristige Funktion Ihres Gartenhauses. Da die gesamte Konstruktion auf einen festen und geraden Untergrund ausgelegt ist, muss der Untergrund absolut waagerecht und tragfähig sein. Nur so bleiben die Schiebeelemente dauerhaft leichtgängig und das Gehäuse spannungsfrei.

Für die Fundamentierung stehen Ihnen drei bewährte Optionen zur Verfügung: eine durchgehende Bodenplatte aus Beton, ein fachgerecht verlegter Plattenbelag oder ein verdichtetes Kopfsteinpflaster. Besonders bei Neuanlagen hat sich das Einpassen des Belags in eine Randeinfassung aus Beton-Randsteinen bewährt – auf diesen Steinen wird später die Wandkonstruktion positioniert und verankert.

 

Die „80er-Regel" und die „Phasen-Falle": Warum Millimeter entscheiden

Bei einer Wandstärke von 6 cm empfehlen wir die Verwendung von 8 cm breiten Randsteinen, sogenannten „80er Randsteinen". Die zusätzlichen 2 cm garantieren eine solide Auflagefläche und ermöglichen eine problemlose Verankerung, ohne dass der Stein beim Bohren bricht – ein Risiko, das bei schmaleren Steinen real ist und die gesamte Standsicherheit gefährden kann. Was dabei häufig unterschätzt wird: Nahezu alle handelsüblichen Betonsteine verfügen an den Oberkanten über eine 45-Grad-Abschrägung (die sogenannte Phase) von etwa 0,5 cm Breite. Diese Phase reduziert die effektiv nutzbare, waagerechte Standfläche spürbar – bei einem 80er Randstein verbleiben nach Abzug beider Phasen oft nur noch rund 7 cm plane Stellfläche. Planen Sie das Fundamentmaß daher niemals bündig mit dem Außenmaß des Hauses, sondern legen Sie es umlaufend etwa 1 cm größer an. So stellen Sie sicher, dass Stellfüße und Rahmenprofile vollflächig auf dem Stein aufliegen und nicht im Bereich der schrägen Phase stehen, was zu Kippbewegungen und Instabilitäten führen könnte.

Gefälle richtig planen: Waagerecht unter dem Haus, Ablauf erst dahinter

Sollte das Fundament oder die Terrasse größer sein als die Grundfläche des Gartenhauses, ist zusätzlich auf die Wasserführung zu achten. Die direkte Standfläche unter dem Haus muss zwingend absolut waagerecht ausgeführt werden – ein Gefälle für den Regenwasserablauf darf erst außerhalb der Außenkanten des Gartenhauses beginnen. So wird verhindert, dass Oberflächenwasser unter die Bodenprofile läuft, und ein kontrollierter Abfluss vom Gebäude weg ist sichergestellt.