Fundament und Einfassung: Die technische Basis für Ihr Gartenhaus
Beläge und Verankerung: Vor- und Nachteile der 4 gängigsten Untergründe
Gefälle und Unterschied auf Bestandsflächen
Technik-Schnittstellen: Elektro-, Pool- und Entwässerungstechnik
Ein Gartenhaus steht 365 Tage im Jahr unter Wettereinfluss – Starkregen, Schmelzwasser, aufsteigende Erdfeuchte. Damit Ihr Gartenhaus auch nach Generationen makellos dasteht, greift bei DESIGA ein dreistufiges Schutzkonzept aus Abdichtung, aktiver Drainage und konstruktiver Belüftung. Es folgt unserem Leitprinzip: Prävention statt Behandlung.
Eine umlaufende Profildichtung zwischen Fundament und Schwelle hält Regenwasser zuverlässig draußen. Sie ist so ausgelegt, dass sie Toleranzen im Fundament bis 4 mm ausgleicht – sowohl gegen Spritzwasser an der Wetterseite als auch gegen Feuchte, die durch Kapillarwirkung aufsteigen könnte.

Im Bereich der bodentiefen Schiebetür und entlang der Hauptwetterseite empfehlen wir eine Rinne im Fundament. Sie leitet Niederschlag aktiv vom Bauwerk weg. Selbst bei Starkregen mit hoher Schlagregenbelastung drückt so kein Wasser gegen die Schwelle. Ein leichtes Gefälle vom Haus weg reduziert das Risiko zusätzlich.
Die Justierfüße der Holzunterkonstruktion aus Konstruktionsvollholz C24 heben den gesamten Unterboden 30 bis 50 mm vom Fundament ab. Dieser Luftspalt unterbricht den Kapillareffekt – Erdfeuchte kann nicht ins Holz aufsteigen. Die kontinuierliche Hinterlüftung hält das Material trocken und sorgt für ein dauerhaft gesundes Raumklima im Inneren.
Wichtiger Hinweis: Überschreiten die Bodenunebenheiten 4 mm, reicht die Profildichtung allein nicht aus. In diesem Fall muss das Fundament nachgearbeitet oder bauseitig eine zusätzliche Drainage entlang der Wände verbaut werden.

Sie investieren in ein Gartenhaus, das konzipiert ist für über 50 Jahre Nutzungsdauer – ohne Feuchteschäden, ohne Schimmel, ohne Sanierungskosten. Der Schutz beginnt am Fundament, lange bevor die wetterfeste HPL-Hülle ins Spiel kommt.