Ihr Gartenhaus von DESIGA wird im Werk vorgefertigt und kommt in großen Elementen zu Ihnen. Genau deshalb entscheidet sich ein reibungsloser Montagetag nicht am Montagetag, sondern Wochen vorher – bei der Frage, wie diese Elemente von der Straße bis auf Ihr Fundament gelangen. Das klären wir gemeinsam mit Ihnen in der Planungsphase, damit am Ende niemand vor einem zu schmalen Torbogen steht.
Warum der Weg wichtiger ist als die Entfernung
Die reine Fahrtstrecke zu Ihnen ist selten das Problem. Kritisch werden die letzten fünfzig Meter: der Torbogen, die Stufe zur Terrasse, der Durchgang zwischen Hauswand und Hecke. Ein Wandelement lässt sich nicht falten. Was auf dem Luftbild nach einer klaren Sache aussieht, entscheidet sich vor Ort an wenigen Zentimetern – deshalb fragen wir lieber einmal zu viel nach als einmal zu wenig.
Das Fahrzeug: Sprinter statt Sattelzug
Wir liefern standardmäßig mit einem 3,5-Tonnen-Sprinter. Das ist eine bewusste Entscheidung: Ein Sprinter kommt in Wohnstraßen, Sackgassen und Hofeinfahrten, in die ein Lkw nicht einbiegen könnte. Für Sie bedeutet das weniger Aufwand im Vorfeld – und für uns die Möglichkeit, deutlich näher an Ihr Grundstück heranzufahren.
Zwei Maße, die Sie vorab prüfen sollten
- Lichte Höhe: mindestens 270 cm auf dem gesamten Weg bis zur Stellfläche.
- Durchfahrtsbreite: mindestens 2,40 m durchgehend frei – ab 2,50 m wird es spürbar entspannter.
Achten Sie dabei besonders auf die vermeintlichen Kleinigkeiten: tief hängende Äste, ein Vordach über der Einfahrt, ein Torbogen, ein Carport. Das sind die Punkte, die im Alltag niemand bewusst wahrnimmt, weil der eigene Pkw problemlos darunter durchpasst.
Die drei häufigsten Überraschungen
Erstens der Carport oder das Vordach über der Einfahrt: Es ist der Standardfall, dass die Zufahrt breit genug ist, die Höhe aber nicht reicht. Zweitens die Stufe von der Einfahrt in den Garten – für einen Menschen belanglos, für ein großflächiges Wandelement eine echte Hürde. Drittens der Untergrund nach mehreren Regentagen: Eine Wiese, die im Sommer problemlos trägt, ist im November ein anderes Gelände.
Alle drei Punkte sind lösbar, wenn wir sie kennen. Keiner davon ist am Montagemorgen noch lösbar.
Der kürzeste Weg ist nicht immer der beste
Gemeinsam suchen wir den effizientesten Weg von der Bordsteinkante zu Ihrem Fundament. Häufig ist das nicht der naheliegende: Ein Zugang über das Nachbargrundstück oder über einen rückwärtigen Gartenweg ist oft deutlich sinnvoller als der beschwerliche Weg durch das Wohnhaus. Wir sprechen solche Optionen in der Planungsphase aktiv an. Wenn dafür ein kurzes Gespräch mit dem Nachbarn nötig ist, wissen Sie das rechtzeitig vorher und nicht am Montagemorgen.
Ab fünfzig Metern brauchen wir Bescheid
Liegen zwischen dem Stellplatz des Fahrzeugs und dem Fundament mehr als 50 Meter, sagen Sie uns das bitte vorab. Der Grund ist rein praktisch: Jedes Element muss getragen werden. Mit dieser Information passen wir Tourenplanung und Teamstärke an, statt am Montagetag improvisieren zu müssen – nachträglich lässt sich ein zusätzlicher Monteur nicht herbeitelefonieren.
Engstellen dokumentieren, am besten mit Fotos
Schmale Durchgänge, Treppen, enge Kurven im Garten, ein Hang: Für uns ist nichts davon ein Problem, solange wir davon wissen. Schicken Sie uns dazu einfach ein paar Bilder der Situation. Ein Foto sagt hier mehr als jede Beschreibung und kostet Sie zwei Minuten. Je genauer wir die Lage kennen, desto präziser können wir planen.
Was am Liefertag zusätzlich hilft
- Den Stellplatz vor dem Grundstück am Vormittag freihalten.
- Mülltonnen, Fahrräder und parkende Fahrzeuge aus dem Transportweg räumen.
- Gartentore feststellen oder aushängen, wenn sie nicht vollständig öffnen.
- Haustiere für die Dauer der Anlieferung sichern.
Das klingt banal, spart in der Summe aber regelmäßig eine halbe Stunde – und diese halbe Stunde fehlt sonst am Ende des Tages.
Was bedeutet das für Sie?
Der Aufwand ist überschaubar: einmal mit dem Zollstock zur Einfahrt, ein paar Fotos der Engstellen, eine Rückmeldung bei langen Laufwegen. Damit sind die häufigsten Gründe für Verzögerungen bereits ausgeräumt. Was auf der Stellfläche selbst vorbereitet sein muss, steht in Wichtige Voraussetzungen für den Montagetag.