Damit die Montage Ihres DESIGA Gartenhauses in einem Zug durchläuft, entscheidet die Vorbereitung der Stellfläche. Unsere Monteure bringen alle Werkzeuge und Bauteile mit – Sie sorgen für die Rahmenbedingungen vor Ort. Es sind wenige Punkte, aber jeder einzelne kann einen Montagetag kippen.
Der Untergrund: das Herzstück der Vorbereitung
Das Fundament oder die Bodenplatte muss am Montagetag vollständig fertig, ausgehärtet und tragfähig sein. Fertig heißt dabei auch: nicht am Vortag betoniert. Frischer Beton trägt die punktuellen Lasten einer Unterkonstruktion noch nicht, und eine nicht ausgehärtete Fläche nimmt beim Ausrichten Schaden.
Welche Fundamentarten in Frage kommen und worauf es bei der Einfassung ankommt, haben wir in Fundament und Einfassung zusammengefasst.
Das Gefälle: fünf Zentimeter sind die Grenze
Unsere höhenverstellbare Unterkonstruktion kompensiert ein Gefälle von bis zu 5 cm über die Fläche. Das ist großzügig bemessen und deckt normale Bautoleranzen problemlos ab.
Liegt das Gefälle darüber, können wir nicht mehr sauber nivellieren. Dann müssen wir die Montage abbrechen, und für die zweite Anfahrt entstehen Mehrkosten. Das ist der eine Punkt, den wir Sie bitten, rechtzeitig vorher mit einer langen Wasserwaage oder einem Schlauchwaagen-Abgleich zu prüfen. Im Zweifel lieber einmal anrufen.
Erreichbarkeit und Zufahrt
Wir kommen mit einem Sprinter zu Ihnen. Der ist deutlich wendiger als ein Lkw, braucht aber trotzdem Platz bis zur Stellfläche. Schmale Tore, hohe Stufen oder aufgeweichte Wiesen sind die typischen Stolperstellen. Prüfen Sie im Vorfeld:
- Zufahrtsbreite: mindestens 2,40 m durchgehend frei, ab 2,50 m komfortabel.
- Lichte Höhe: mindestens 270 cm, auch unter Ästen und Vordach.
- Bodenbeschaffenheit: tragfähig auch auf den letzten Metern.
- Transportweg: möglichst hindernisfrei vom Fahrzeug bis zur Stellfläche.
Wie wir die Zuwegung gemeinsam mit Ihnen vorab klären, steht im Logistik-Protokoll.
Baufreiheit auf der Stellfläche
Das Fundament selbst und ein Streifen von etwa einem Meter rundherum sollten am Montagetag frei sein: frei von Pflanzkübeln, Gartenmöbeln, Werkzeug und Baumaterial. Unsere Monteure müssen um das Haus herumgehen können, während sie es ausrichten. Denken Sie auch an den Luftraum – das Dach wird von oben montiert, tief hängende Äste über der Stellfläche sollten vorher weg.
Strom vor Ort
Unsere Teams arbeiten weitgehend autark mit Akkugeräten. Eine erreichbare Steckdose mit 230 V zum Zwischenladen sollte trotzdem in der Nähe sein. Ein normales Verlängerungskabel aus der Garage genügt dafür, ein Baustromverteiler ist nicht nötig.
Anwesenheit am Montagetag
Ein Ansprechpartner sollte bei Anlieferung und Montagestart vor Ort sein. Freizugeben sind drei Dinge: die endgültige Stellung des Hauses, die Position der Tür und der Entwässerungspunkt. Das dauert wenige Minuten, ist aber wichtig, weil sich genau diese drei Punkte später nur noch mit erheblichem Aufwand ändern lassen. Den restlichen Tag müssen Sie nicht anwesend sein.
Rasen- und Bodenschutz
Frisch gesäter oder neu verlegter Rollrasen ist empfindlich. Legen Sie Rasenarbeiten deshalb hinter die Montage und nicht davor – Trittschäden auf einer vier Wochen alten Fläche wachsen nur langsam wieder heraus. Hochwertige Pflaster- oder Natursteinflächen entlang des Transportwegs können Sie zusätzlich mit Holzplatten abdecken.
Was Sie nicht vorbereiten müssen
Ebenso wichtig ist, was auf Ihrer Liste nichts zu suchen hat. Werkzeug, Befestigungsmaterial, Hebehilfen und sämtliche Kleinteile bringt das Team vollständig mit. Sie müssen keine Helfer organisieren, keine Gerüste stellen und nichts im Baumarkt besorgen. Auch das Aufmaß ist zu diesem Zeitpunkt längst erledigt – am Montagetag wird nicht mehr geplant, sondern gebaut.
Wenn etwas nicht passt
Melden Sie sich lieber vorher. Ein Anruf drei Tage vor dem Termin kostet nichts, ein Abbruch am Montagetag kostet eine zweite Anfahrt und verschiebt den Termin. Für fast jede Situation gibt es eine Lösung – nur nicht spontan und nicht ohne die passenden Leute und das passende Material vor Ort.
Was bedeutet das für Sie?
Die Liste wirkt länger, als sie ist. In der Praxis läuft alles auf drei Dinge hinaus: ein fertiges, annähernd waagerechtes Fundament, ein freier Weg dorthin und eine erreichbare Person am Vormittag. Sind diese drei Punkte erfüllt, steht Ihr Gartenhaus am Abend.