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Standort, Untergrund und Strom richtig vorbereiten

Damit Ihre Gartensauna sicher steht, effizient läuft und lange schön bleibt, sind drei Dinge vorzubereiten – am besten frühzeitig, damit am Montagetag alles passt. Diese Punkte klären wir gemeinsam mit Ihnen im Rahmen der Planung, doch es hilft, sie von Anfang an im Blick zu haben.

Erstens der Untergrund. Er muss eben und tragfähig sein, denn eine Sauna bringt erhebliches Gewicht mit. Zur Einordnung: Eine Sauna im Standardmaß von 2,40 x 2,40 m wiegt rund 1.300 kg – der Untergrund muss dieses Gewicht dauerhaft und setzungsfrei tragen. Je nach Größe und örtlichen Gegebenheiten eignen sich Punktfundamente, eine durchgehende Bodenplatte oder eine bereits vorhandene, ausreichend befestigte Fläche wie eine Terrasse. Wichtig ist, dass der Untergrund nicht absackt und Wasser ablaufen kann, damit keine Staunässe entsteht. Welche Fundamentart sinnvoll ist, hängt vom Boden und von der gewählten Sauna ab – auch dazu beraten wir.

Zweitens die Ausrichtung. Da die Panoramascheibe das Herzstück Ihrer Sauna ist, lohnt es sich, ihre Lage bewusst zu planen: zum schönsten Punkt des Gartens hin, mit Blick ins Grüne und unter Berücksichtigung von Sonnenstand und Einsicht. Vom Zugang auf der Westseite raten wir dabei eher ab, denn die West- ist in unseren Breiten meist die Wetterseite – eine Tür dort ist Wind und Schlagregen stärker ausgesetzt. Eine durchdachte Ausrichtung entscheidet wesentlich darüber, wie viel Freude die Sauna täglich macht – und ob die optionale Senkrechtmarkise sinnvoll ist.

Drittens der Stromanschluss. Der leistungsstarke Harvia-Saunaofen benötigt einen Starkstromanschluss mit 400 V, der bauseits von einer Elektrofachkraft fachgerecht bereitgestellt werden muss. Ein gewöhnlicher Haushaltsstromkreis reicht dafür nicht aus. Planen Sie den Anschluss so, dass er den Standort der Sauna erreicht; bei größeren Entfernungen zum Hausanschluss kann eine zusätzliche Zuleitung nötig sein. Wenn diese drei Punkte – Untergrund, Ausrichtung und Strom – vorab geklärt sind, verläuft die spätere Montage reibungslos.

Ein zusätzlicher Gedanke zur Platzierung: Berücksichtigen Sie auch den Weg von der Sauna zum Haus, zur Dusche und zu einer Abkühlmöglichkeit, denn diesen Weg gehen Sie bei jedem Saunaabend, oft barfuß und im Winter. Ein kurzer, befestigter und gut beleuchteter Weg erhöht den Komfort erheblich. Ebenso lohnt ein Blick auf Wind und Nachbarschaft – ein etwas geschützter, ruhiger Standort macht das Saunieren angenehmer als eine exponierte, einsehbare Lage. Welche baurechtlichen Vorgaben je nach Land gelten, lesen Sie im Beitrag zum Baurecht im Ausland.