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Aus design@garten wird DESIGA®

Wir sind stolz darauf, diesen mutigen Schritt gegangen zu sein: Wir haben uns umbenannt. Nach einem langen Prozess und der Auslotung vieler Details freuen wir uns darüber, Ihnen unseren neuen Markennamen vorstellen zu dürfen.

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Standsicherer Stand: Wie Edelstahl-Stellfüße Last verteilen und Gefälle ausgleichen

Auch wenn ein Gartenschrank optisch leicht wirkt, ist er konstruktiv ein massives Möbelstück. Ein voll beladener Hochschrank kann ein Gewicht von 450 bis 500 kg erreichen. Diese Last wird kontrolliert auf den Untergrund abgetragen – über ein System aus Edelstahl-Stellfüßen, die Punktlasten verteilen und Gefälle ausgleichen.

Edelstahl-Stellfüße aus Augsburger Manufaktur

Die Stellfüße werden auftragsbezogen von einer Schlosserei in Augsburg aus Edelstahl gefertigt. Das hat zwei Gründe:

Edelstahl ist korrosionsfest. Auch bei dauerhafter Bodenfeuchte, Salzeintrag aus Streugut oder mediterranen Bedingungen mit salzhaltiger Luft bleibt der Fuß optisch und konstruktiv intakt. Es gibt kein Rosten an den Auflagepunkten, kein Anlaufen der Oberfläche.

Wir setzen dabei einheitliche Schrankfüße ein – ein bewährtes, über alle Bauformen und Größen identisches Bauteil. Das hat einen praktischen Vorteil: Die Füße sind erprobt, dauerhaft verfügbar und im Servicefall jederzeit nachlieferbar. Die Anzahl der Füße passen wir an die Schrankgröße an, das Bauteil selbst bleibt gleich.

Lastverteilung am Beispiel des Hochschranks

Ein voll beladener, viertüriger Hochschrank mit 2,6 m Breite kann ein Gesamtgewicht von 450 bis 500 kg erreichen. Verteilt wird diese Last über 10 Stellfüße. Pro Stellfuß ergibt sich damit eine Punktlast von rund 50 kg.

Diese 50 kg-Punktlast ist ein Wert, den jeder fachgerecht ausgeführte Terrassen-Untergrund problemlos trägt:

  • Beton- oder Steinplatten auf einem verdichteten Splittbett
  • Pflaster auf Schotter
  • Engmaschig verlegte Holzterrasse mit Unterkonstruktion im 50-cm-Raster
  • Klinkerflächen mit Sand- oder Mörtelfuge

 

Bei einem Sideboard ist die Lastverteilung entsprechend geringer. Ein typisches Sideboard mit 80 bis 150 kg Eigengewicht wird über 6 bis 8 Stellfüße abgestützt, was zu Punktlasten von 15 bis 25 kg pro Fuß führt.

Gefälle-Kompensation bis 3 cm

Über die Stellfüße lässt sich ein absolutes Gefälle von bis zu 3 cm millimetergenau ausgleichen. Das ist relevant, weil viele Terrassen ein bauseits angelegtes Gefälle haben – meist 1,5 bis 2 Prozent in Richtung Garten, um Niederschlag abzuleiten.

Über die Stellfüße bringen wir den Schrank in die exakte Waage, ohne dass am Fundament etwas geändert werden müsste. Bei der Montage durch unser Team erfolgt das Ausrichten direkt vor Ort mit Wasserwaage.

Bei den typischen Terrassen mit 1 bis 2 Prozent Gefälle ist die Stellfuß-Kompensation für nahezu alle Schrankbreiten ausreichend.

Mehr als 3 cm Gefälle? Der Schranksockel als Lösung

Wenn das Gefälle am Aufstellort größer ist, als die Stellfüße ausgleichen können, fertigen wir einen Schranksockel an. Dieser Sockel wird unter den Korpus gesetzt und so zugeschnitten, dass er die Höhendifferenz des Untergrunds aufnimmt – der Schrank steht darauf exakt in der Waage, auch bei deutlich mehr als 3 cm Gefälle.

Entscheidend dabei: Der Sockel wird aus demselben 13 mm Trespa-HPL in der identischen Farbe Ihres Möbels gefertigt. Optisch entsteht der Eindruck eines durchgehenden Korpus – der Sockel wirkt wie ein integraler Bestandteil des Schranks, nicht wie eine nachträgliche Unterlage. So lässt sich auch ein anspruchsvoller Untergrund mit starkem Gefälle ohne sichtbaren Kompromiss lösen, ganz ohne bauliche Eingriffe am Untergrund selbst.

Anforderungen an den Untergrund

Der Untergrund muss zwei Anforderungen erfüllen: Tragfähigkeit und Stabilität.

Tragfähigkeit bedeutet: Der Untergrund muss die Punktlast von 50 kg pro Stellfuß ohne Setzung tragen. Beton, Steinplatten, Pflaster und engmaschig verlegte Holzterrassen sind geeignet. Sand oder lockere Schüttungen ohne Verdichtung sind ungeeignet.

Stabilität bedeutet: Der Untergrund darf sich nicht unter Last bewegen. Bei einer Holzterrasse ist auf die Engmaschigkeit der Unterkonstruktion zu achten. Ist die Unterkonstruktion zu weit gefasst, biegt sich die Diele unter zusätzlicher Belastung. In diesem Fall kann der Schrank kurzzeitig aus der Waage geraten, sodass die Türen nicht sauber schließen, solange jemand direkt davor steht.

Stelzlager und Fliesen: Worauf zu achten ist

Wenn Terrassenplatten auf Stelzlagern verlegt sind, ist sicherzustellen, dass keine Plattenecke abhebt, wenn ein Stellfuß auf der gegenüberliegenden Seite der Fliese belastet wird. Lockere oder kippelnde Platten müssen vor der Schrank-Aufstellung neu eingestellt werden.

Logistik-Tipp: Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr geplanter Aufstellort statisch geeignet ist, lassen Sie uns vorab ein Foto und eine kurze Beschreibung des Untergrunds zukommen. In den meisten Fällen lässt sich die Eignung remote beurteilen. Bei Unsicherheit klären wir das im Vorfeld.

 

Höhenanpassung über Stellfüße

Ein häufig übersehener Vorteil: Die Stellfüße erlauben eine geringe Höhenanpassung über die Lebensdauer. Falls ein Untergrund nach Jahren minimal absenkt – etwa durch Setzungen einer frisch verlegten Terrasse – lässt sich der Schrank über die Stellfüße einfach nachjustieren. Eine Demontage oder Neuaufstellung ist nicht nötig.

Sturmsicherheit ohne mechanische Bodenverankerung

Eine Eigenschaft, die das Eigengewicht unserer Schränke konstruktiv nutzt: Sturmsicherheit ergibt sich aus der Masse. Ein Sideboard mit 100 bis 250 kg Eigengewicht braucht keine zusätzliche Bodenverankerung, um starkem Wind zu widerstehen. Ein Hochschrank mit 200 bis 350 kg ist mechanisch noch deutlich stabiler.

Damit entfällt eine Anforderung, die bei leichten Kunststoff- oder Blechschränken zwingend ist: das Verschrauben oder Verkleben mit dem Untergrund. Sie können den Schrank stellen, ausrichten – und der Stand ist konstruktiv stabil.

Was bedeutet das für Sie?

Auch bei einem maximal beladenen Hochschrank müssen Sie sich um die Statik des Untergrunds keine Sorgen machen, wenn Sie die genannten Punkte beachten. Die Lastverteilung ist so kalkuliert, dass selbst große Modelle mit hohem Eigengewicht auf einer normalen Wohnterrasse Platz finden – ohne mechanische Verankerung, ohne nivellierende Bauarbeiten.