Je nach Größe bringt die Verkleidung zwischen 50 und 100 kg auf die Waage. Dieses Eigengewicht ist kein Zufall, sondern bewusster Bestandteil der Konstruktion. Es sorgt für Standsicherheit auch bei starkem Wind und macht eine Verankerung am Boden in den meisten Fällen überflüssig.
Das ist ein deutlicher Unterschied zu leichten Blech- und Aluminiumhauben von oft nur wenigen Kilogramm, die bei Sturm gesichert oder verschraubt werden müssen, um nicht zu verrutschen oder abzuheben. Bei der DESIGA-Verkleidung übernimmt die Masse selbst diese Aufgabe.
Der Grund für das hohe Gewicht liegt im Material. HPL hat eine Rohdichte von rund 1.350 kg/m³ und übertrifft damit sogar Hartholz. Eine Haube aus 13 mm HPL ist daher von Natur aus schwer und massiv — dasselbe Material, das auch an Fassaden öffentlicher Gebäude eingesetzt wird. Was bei Blech als Nachteil gilt, weil dünne Hauben beulen und abheben, wird bei HPL zum Funktionsprinzip.
Für Standorte mit erhöhtem Sicherheitsbedarf — etwa öffentlich zugängliche oder besonders windexponierte Lagen — kann die Haube zusätzlich am Fundament verankert werden. Notwendig ist das angesichts des Eigengewichts in aller Regel jedoch nicht. Dasselbe Gewicht, das vor Sturm schützt, erschwert zugleich Diebstahl und Vandalismus.
Dieser doppelte Nutzen ist für unterschiedliche Zielgruppen relevant. Hausbesitzer schätzen, dass die Haube nach dem Aufstellen einfach steht — ohne Bohren, ohne Dübel, ohne Eingriff in eine womöglich frisch verlegte Terrasse. Architekten, Planer und Kommunen wiederum profitieren davon, dass auf halböffentlichen Flächen kein leichtes Bauteil entwendet oder umgeworfen werden kann.
Standsicherheit entsteht hier also nicht durch zusätzliche Befestigungstechnik, sondern durch die Konstruktion selbst. Die Masse ist gleichzeitig Windschutz, Diebstahlschutz und Montagevereinfachung. Genau diese Mehrfachfunktion eines einzigen Konstruktionsmerkmals ist typisch für die Verkleidung von DESIGA: Form, Material und Gewicht arbeiten zusammen, statt einander zu widersprechen.
In Regionen mit höherer Windlast oder an exponierten Hanglagen empfiehlt sich dennoch ein kurzer Blick auf die örtlichen Gegebenheiten. Wir beraten Sie auf Wunsch, ob im Einzelfall eine ergänzende Verankerung sinnvoll ist — als zusätzliche Sicherheit, nicht als Notwendigkeit. In der überwiegenden Zahl der Aufstellungen trägt das Eigengewicht die Haube zuverlässig, ohne dass ein einziger Dübel gesetzt werden muss. Dass die Verkleidung ohne festen Eingriff in den Boden auskommt, ist nebenbei auch dann ein Vorteil, wenn die Haube später an einen anderen Standort umgesetzt werden soll.