Was ein Hagelschaden kostet — und wann sich die Verkleidung rechnet
Eine Verkleidung ist eine Investition — und die Frage nach der Wirtschaftlichkeit ist berechtigt. Sie lässt sich am Hagelrisiko gut durchrechnen.
Ein Hagelschaden am Wärmetauscher kann je nach Gerät und Hersteller Reparaturkosten von 1.500 bis 4.000 Euro verursachen. Bei schwerem Hagelschlag kann ein Kompletttausch des Außengeräts nötig werden — dann liegen die Kosten deutlich höher. Hinzu kommt die unklare Versicherungslage: Wärmepumpen fallen oft unter die Gebäudeversicherung, aber nicht jede Police deckt Hagelschäden an technischen Außengeräten ab, und Diebstahl- oder Vandalismusschäden sind häufig gar nicht eingeschlossen.
Über die Lebensdauer einer Wärmepumpe von 15 bis 20 Jahren relativieren sich die Anschaffungskosten der Verkleidung damit erheblich. Wird in dieser Zeit ein einziger schwerer Hagelschaden vermieden, hat sich die Haube bereits gerechnet — vom vermiedenen Heizungsausfall und dem Werterhalt des Geräts ganz abgesehen.
Rechenlogik: Einmalige Investition gegen ein wiederkehrendes Risiko über 15–20 Jahre. Schon ein verhinderter Schaden trägt die Haube.