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Richtig Maßnehmen: Gerät, abstehende Rohre und Fundamentsockel

Der wichtigste Schritt bei der Bestellung ist das korrekte Maßnehmen. Dabei gilt ein zentraler Grundsatz: Wir brauchen nicht die reinen Gerätemaße, sondern die Maße des gesamten einzuhausenden Objekts. Wer nur das Typenschild abliest, misst zu knapp.

  • Gerät: Breite, Tiefe und Höhe des Außengeräts selbst.
  • Abstehende Rohre: Kältemittelleitungen, Kondensat-Ablauf oder Stromkabel, die seitlich oder nach oben aus dem Gerät ragen. Diese müssen innerhalb der Verkleidung Platz finden.
  • Fundamentsteine: Steht das Gerät auf Schwingungsdämpfern oder einem erhöhten Sockel? Dann messen Sie ab Oberkante Fundament.

Diese drei Punkte werden in der Praxis am häufigsten übersehen — und sind der häufigste Grund, warum Standard-Hauben am Ende nicht passen. Eine seitlich abstehende Kältemittelleitung von wenigen Zentimetern entscheidet darüber, ob sich die Haube überstülpen lässt oder nicht.

Auf Basis Ihrer Maße addieren wir anschließend die empfohlenen Mindestabstände. Sie müssen also nicht selbst kalkulieren — Sie liefern die realen Maße, den Rest übernehmen wir.

So messen Sie in der Praxis richtig

Nehmen Sie sich für die Aufnahme einen Moment Zeit und arbeiten Sie mit einem Zollstock oder Maßband an drei Achsen. Messen Sie die Breite an der breitesten Stelle, die Tiefe inklusive aller hinten herausstehenden Anschlüsse und die Höhe vom Aufstellpunkt bis zur Oberkante. Notieren Sie zusätzlich, wo genau Rohre und Kabel austreten — links, rechts, oben oder hinten. Diese Angabe ist für die spätere Lamellen- und Aussparungsplanung ebenso wichtig wie die reinen Zentimeterwerte.

Ein zweiter Blick lohnt sich beim Untergrund. Ein nachträglich aufgeschütteter Kiesstreifen, eine Bodenplatte oder Anti-Vibrationsfüße verändern die effektive Höhe. Fotografieren Sie die Aufstellsituation am besten aus zwei Perspektiven — das hilft uns, Ihre Maße einzuordnen und Rückfragen zu vermeiden. Im Zweifel gilt: lieber einmal mehr nachmessen als die Haube am Ende über eine vergessene Leitung nicht schieben können.

Aus diesen sorgfältig aufgenommenen Werten entsteht eine Verkleidung, die sich werkzeuglos über das Gerät stülpen lässt und dennoch genügend Luftraum für den Betrieb behält. Die Mühe des präzisen Maßnehmens zahlt sich also direkt in Passgenauigkeit und Funktion aus — und ist die Grundlage jeder belastbaren Freigabezeichnung.